Laubzeit
Übergangsstücke aus Wollmischungen, gemacht für die Wochen, in denen die Jacke morgens nötig und mittags zuviel ist.
- Stoff
- Wolle-Baumwoll-Mix, Cord, gewalkter Strick
- Palette
- kastanie moos ocker rauchgrau
Laubzeit ist die unentschlossene Jahreszeit. Der Wind dreht, der Boden riecht nach feuchter Erde, eine Hand bleibt in der Tasche, die andere sammelt Eicheln. Für diese Wochen haben wir eine kleine Reihe gebaut, die aus Stoffen besteht, die mitarbeiten — wärmen, wenn nötig, atmen, wenn die Sonne kommt.
Den Kern bildet ein Wolljäckchen aus einem leichten Walkstoff, ungefüttert, mit Holzknöpfen und einem aufgesetzten Tasche, die so groß ist, dass eine Kastanie samt Schale hineinpasst. Daneben eine Cordhose in mittelfeinem Rippen, schmal geschnitten, weich an der Innenseite. Ein langärmeliger Bodysuit aus Wolle-Baumwoll-Mix als ruhige Grundlage.
Details
Der Walkstoff ist aus Tiroler Schurwolle. Er wird unter heißem Wasser gewalkt, bis seine Fasern ineinanderlaufen und der Stoff dicht wird wie Filz, aber weich bleibt. Das macht ihn winddicht, ohne dass er steif wird. Cord beziehen wir aus Norditalien, in einer Rippenstärke von 8 — fein genug, um leicht zu wirken, breit genug, um Charakter zu haben.
Die Farben sind direkt aus dem Wald geholt: Kastanie als wärmster Ton, Moos als ruhiger Grundakkord, Ocker als helles Licht, Rauchgrau als Übergang zum Himmel.
Stücke, die im Garten landen, im Kindergarten, im Garderobenkorb — und am Ende der Saison eine eigene kleine Geschichte tragen.
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Fünf Stücke
Eine kleine Capsule. Fünf Teile, die sich gegenseitig kennen, in jeder denkbaren Reihenfolge tragbar.
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Sandstunde
Leinen, das die Wärme weitergibt, ohne sie zu halten. Eine Sommerreihe in den Tönen einer langsam abkühlenden Düne.
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Wolken & Wäsche
Die ersten warmen Tage, in Stoff übersetzt. Eine kleine Reihe aus weichen Baumwollen, getragen wie ein lang gewaschenes Lieblingstuch.