Sandstunde
Leinen, das die Wärme weitergibt, ohne sie zu halten. Eine Sommerreihe in den Tönen einer langsam abkühlenden Düne.
- Stoff
- Gewaschenes Leinen, Leinen-Baumwoll-Mix
- Palette
- sand muschel kalk salbei
Im Hochsommer wird Stoff zur Architektur. Er hält Schatten, er lässt Luft hindurch, er legt sich nicht an die Haut, sondern stellt sich daneben. Sandstunde ist eine Reihe aus Leinen, die genau das versucht: anwesend sein, ohne wahrgenommen zu werden.
Ein weites Hemdkleid mit Hohlsaum am Ärmel. Eine kurze Hose, die hoch sitzt und tief fällt. Ein Tunika-Oberteil mit gebundenen Schulterbändern. Alles in Stoffen, die wir vor dem Zuschnitt zweimal gewaschen haben, damit sie eingelaufen sind und nicht mehr überraschen. Leinen darf knittern; wir bestehen geradezu darauf.
Details
Das Material kommt aus einer Weberei im belgischen Westflandern. Es ist europäischer Flachs, naturbelassen gerottet, mit nur leichter Bleiche. Der Mix mit Baumwolle taucht dort auf, wo es zusätzlich weich sein muss — an Kragenkanten, an Innenfutter, an den Sitzbereichen der Latzhose.
Die Farben sind aus einer Stunde gewonnen, in der die Sonne bereits tief steht und der Strand seine Farbe verändert. Sand, ein milchiger Muschel-Ton, ein kalkiges Weiß, ein staubiges Salbei. Alle Töne tragen sich untereinander; nichts ist dominant.
Stücke, die nach dem Tragen einen Tag auf der Wäscheleine hängen dürfen, dann wieder bereit sind. Mehr braucht ein Sommer nicht.
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Fünf Stücke
Eine kleine Capsule. Fünf Teile, die sich gegenseitig kennen, in jeder denkbaren Reihenfolge tragbar.
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Wolken & Wäsche
Die ersten warmen Tage, in Stoff übersetzt. Eine kleine Reihe aus weichen Baumwollen, getragen wie ein lang gewaschenes Lieblingstuch.
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Streifen & Karo
Zwei Muster, die einander seit Jahrhunderten kennen. Wir haben sie nebeneinander gelegt und gesehen, wie ruhig das wirken kann.